Separate Vorbereitungsräume in der Mediationsvorbereitung: Warum sie wichtig sind
Mediationsvorbereitung sollte die Parteien nicht zu einer Geschichte zusammenfallen lassen
Mediationsvorbereitung beginnt oft mit einem praktischen Bedarf: genuegend Informationen sammeln, um die Angelegenheit zu eröffnen und den Mediator vorzubereiten. Das Risiko besteht darin, dass Vorbereitung zu gemeinsam, zu duenn oder zu administrativ wird.
Jede Seite sollte den Streit in eigenen Worten erklären können, bevor der Mediator beginnt, den Prozess zu gestalten. Das bedeutet nicht, dass der Mediator jede Darstellung als wahr akzeptiert. Es bedeutet, dass der Mediator jede Darstellung als Anspruch erhält, die Unterscheidung zwischen Perspektiven bewahrt und sorgfältiger vorbereitet.
Wenn Vorbereitung zu früh in eine einzige Zusammenfassung zusammenfällt, können wichtige Unterschiede verschwinden. Ein Streit kann als "Kommunikationsbruch" bezeichnet werden, obwohl eine Seite auf verpasste Fristen fokussiert ist und die andere auf Respektlosigkeit.
Warum separate Raeume Offenlegung verbessern können
Teilnehmende sprechen möglicherweise anders, wenn sie wissen, dass sie sich in einem privaten Vorbereitungsraum befinden und nicht in einem gemeinsamen Thread oder einer oeffentlichen Positionsdarstellung. Sie sind vielleicht eher bereit, Unsicherheit zu erklären, Sorge anzuerkennen oder zu beschreiben, was sie nicht verstehen.
Der Mediator sollte private Vorbereitung nicht als geheime Beweise oder verifizierte Fakten behandeln. Sie ist ein Fenster in die Perspektive jeder Seite. Verantwortlich genutzt, kann sie dem Mediator helfen, Fragen vorzubereiten, zu entscheiden, wo verlangsamt werden sollte, und Prozessrisiken zu identifizieren.
Die mediatorinterne Unterscheidung
Separate Vorbereitungsräume funktionieren am besten, wenn es eine klare Unterscheidung zwischen teilnehmerorientierter Vorbereitung und mediatorinterner Analyse gibt.
Teilnehmende sollten wissen, was sie ausfüllen. Der Mediator sollte wissen, was er erhält. Die andere Seite sollte den Arbeitsbericht des Mediators nicht so gezeigt bekommen, als waere er ein gemeinsamer Schriftsatz oder eine Entscheidung.
Bessere Vorbereitungfragen entstehen durch bessere Struktur
Mediationsvorbereitungfragen sind nützlicher, wenn sie Teilnehmende dazu führen, Kontext zu erklären, ohne sie in Argumentation zu draengen.
Fragen können erkunden, was aus Sicht des Teilnehmenden geschehen ist, welche Ereignisse am wichtigsten erscheinen, was der Teilnehmende glaubt, dass die andere Seite missversteht, was unklar ist, was die erste Sitzung produktiv machen wuerde und ob es praktische Einschränkungen gibt, die der Mediator verstehen sollte. Dasselbe Prinzip gilt beim Entwerfen von Mediationsvorbereitungfragen.
Wie Disputell Vorbereitung und Analyse trennt
Disputell nutzt separate Teilnehmer-Vorbereitungslinks oder eingebettete Vorbereitungablaeufe. Jede Seite durchläuft eine private geführte Konversation. Parteien sehen den Input der jeweils anderen Seite nicht und sehen auch den mediatorinternen Bericht nicht.
Der Mediator erhält eine strukturierte Arbeitszusammenfassung, die Darstellungen und Anliegen, Zeitverlaufspunkte, Lücken, Widersprüche, Unsicherheiten und mögliche Fragen hervorheben kann. Der Bericht ist nicht faktisch verifiziert und empfiehlt keine Ergebnisse.
Praktische Kernaussage
Separate Vorbereitungsräume sind wichtig, weil Mediationsvorbereitung mit unterschiedlichen Perspektiven beginnt, nicht mit einer sauberen Geschichte. Ein sorgfältiger Prozess bewahrt diese Perspektiven, ordnet sie für den Mediator und vermeidet, frühe Darstellungen von Teilnehmenden als verifizierte Fakten zu behandeln.